Welt-AIDS-Tag: GMFK steht an der Seite der Gemeinden, um die Prävention zu stärken
1. Dezember 2025 – Welt-AIDS-Tag.
Wie jedes Jahr markiert dieser Tag einen Moment der Besinnung, der Solidarität und des Handelns für die gesamte wissenschaftliche, medizinische und zivilgesellschaftliche Gemeinschaft. Er ist zugleich eine eindringliche Mahnung: Trotz der erzielten Fortschritte bleibt der Kampf gegen HIV eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit, insbesondere in Zentralafrika.
Am heutigen Internationalen Tag bekräftigt GMFK ihr tiefes Engagement für die medizinische Forschung, die Unterstützung gefährdeter Bevölkerungsgruppen und die Förderung einer koordinierten Reaktion auf das Virus. Die Organisation betont, dass Wissenschaft, Prävention und Aufklärung weiterhin die wirksamsten Instrumente sind, um die HIV-Neuinfektionsrate nachhaltig zu senken.
Als Organisation, die sich der Entwicklung der biomedizinischen Forschung in Zentralafrika widmet, betont GMFK, dass der Kampf gegen HIV sich nicht auf die medizinische Behandlung beschränkt, sondern einen umfassenden Ansatz erfordert, der Folgendes einschließt:
- die Förderung der Früherkennung.
- Sensibilisierung junger Menschen und Gemeinschaften
- die Verbreitung verlässlicher und zugänglicher Informationen,
- Stärkung lokaler Gesundheitssysteme und Forschungsteams
- Verringerung von Ungleichheiten beim Zugang zu Gesundheitsversorgung und Präventionsleistungen.
GMFK arbeitet weiterhin mit wissenschaftlichen Institutionen und lokalen Organisationen zusammen, um Forschungsbemühungen zu unterstützen, Innovationen zu fördern und sich an der Ausbildung der nächsten Generation afrikanischer Forscher zu beteiligen, die sich dem Kampf gegen Infektionskrankheiten, einschließlich HIV, verschrieben haben.
Dank medizinischer Fortschritte ermöglichen antiretrovirale Therapien heute Millionen von Menschen ein langes und gesundes Leben. Dennoch bleibt HIV in einigen Ländern der Region eine besorgniserregende Realität, wo folgende Probleme weiterhin bestehen:
- Hindernisse beim Zugang zur Gesundheitsversorgung
- Geschlechterungleichheiten bei Prävention und Vorsorgeuntersuchungen
- Das Virus ist nach wie vor stark stigmatisiert
- ein Mangel an Ressourcen zur Unterstützung von Gemeindeprogrammen.
Für GMFK ist der Welt-AIDS-Tag eine Gelegenheit, erneut zu betonen, dass der Kampf nicht ohne anhaltendes Engagement und ohne die volle Beteiligung aller – Forscher, Ärzte, politische Entscheidungsträger, Gemeindeorganisationen, Familien und junge Menschen – gewonnen werden kann.
Anlässlich dieses Tages ermutigt das GMFK alle Akteure im Gesundheitswesen, ihre Bemühungen um ein Zentralafrika fortzusetzen, in dem jeder Zugang zu Information, Prävention und Versorgung hat.
Die Organisation bekräftigt ihr Ziel: die medizinische Wissenschaft zu stärken, lokale Innovationen zu fördern und Maßnahmen zu entwickeln, die den regionalen Gegebenheiten gerecht werden.
Das GMFK lädt zudem junge Forschende, Wissenschaftlerinnen und Akteure aus der Zivilgesellschaft ein, sich stärker in der HIV-Forschung und -Aufklärung zu engagieren, um eine Zukunft zu gestalten, in der Übertragung, Stigmatisierung und das mit dem Virus verbundene Leid der Vergangenheit angehören.